Die Favela Chão de Estrellas liegt am Abwasserkanal von Recife. Müll, Dreck und Gestank überschwemmen bei Hochwasser regelmäßig die Häuser. Armut und Hoffnungslosigkeit treiben viele in Alkoholismus, Drogenkonsum und zur Kriminalität. Vor allem in den letzten Jahren haben sich, unter anderem durch das Engagement des Casa do Amor, die Zustände in der Favela deutlich verbessert. Die zusammengeschusterten Hütten weichen richtigen Häusern und es werden Straßen gebaut.


Die Franziskaner Ordensschwester Marianna wohnt in Solidarität mit den Ärmsten der Armen in der Favela. Als Mitarbeiterin des Casa do Amor besucht sie dort alte Alleinstehende und Familien. Sie unterstützt diese bei der Rentenbeantragung, Aktivierung der Nachbarschaftshilfe, Vermittlung von pflegerischer, sozialer Kompetenz, Verteilung von Essensspenden und vieles mehr. Bild: P3020595

Das Team des Casa do Amor gründete eine Frauengruppe, in der sich Frauen solidarisieren. Ein Ort des Austausches und der gemeinsamen Arbeit. Vorträge und Gespräch über Gewalt, Kindererziehung, Alkoholismus, Gesundheitserziehung und politische Aktivitäten verbessern das soziale Leben im Armutsviertel. In Ausbildungskursen lernen die Frauen Malen, Nähen und andere Handarbeiten.

Die Betreuung von Jugendlichen der Favela Chão des Estrellas ist ein Schwerpunkt der Arbeit in dem Elendsviertel. Durch Katechese, Tanz und Musik versucht Schwester Leocardia den Kinder eine Perspektive im Leben zu geben und sie so vor einem Abrutschen ins Drogenmillieu zu bewahren.

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